Kategorie: Briefe an Wilhelm Junkmann



aus: 1846, Briefe an Wilhelm Junkmann, Rüschhaus

Ach Gott! ich käme gar nicht zu Ende, wollte ich Ihnen alles aufführen, was mich in den letzten zwei Monaten betrübt und geängstigt hat, und so will ich denn auch weiter kein Wort über mein spätes Antworten verlieren. Der Rätin Rüdiger habe ich Ihre Grüße und Entschuldigungen ausgerichtet. Sie war anfangs sehr mißvergnügt in Minden, hat sich aber jetzt ihren kleinen Salon ausgesondert und scheint sich darin zu gefallen. …Von Schlüters höre und sehe ich nichts, weiß aber, dass alle gesund sind und dass vor einigen Wochen ein Besuch nach Rüschhaus von ihnen in Überlegung gezogen worden, aber Wetters und Wege halber nicht zur Reise gediehen ist. … Sie schreiben mir, ich solle nicht vergessen, Simrock grüßen zu lassen. Lieber Freund! das verstand sich von selbst. … Kinkel aber habe ich nie gesehen, kann ihn also nicht grüßen lassen.

… Was soll ich ihnen weiter schreiben, lieber Junkmann, ich weiß wahrhaftig nichts mehr. Daß hier alles treibt und blüht? Der Rasen weiß von Schneeglöckchen, und die Gartenbeete bunt von Primeln sind? Da ist’s am Rhein gewiss ebensoweit, wo nicht noch weiter. Und diese allgemein verbreitete Neuigkeit ist doch die einzige, die mir zukömmt, und zwar nur deshalb, weil ich sie aus den Fenstern sehen kann. Ich darf auch nicht viel auf einmal schreiben, mein Kopf ist voll Verwirrung und rheumatischen Schmerzen.

Ihren Meyer habe ich noch nicht lesen können; ich kann noch niemanden auffinden, der das “Rheinische Jahrbuch” besitzt, und zum Kaufe ist’s mir zu teuer.

Adieu, lieber Junkmann, es ist für mich höchste Zeit aufzuhören, meine Stirn siedet vor Schmerz wie ein Kochtopf. Schreiben Sie bald wieder; die Freundschaft ist ja noch nicht aufgekündigt, und ich denke, wir lassen die ersten dreißig Jahre alles noch im status quo.

Mit bekannter Gesinnung, Annette von Droste

Rüschhaus, zwischen 30. Januar und 7. Februar 1846

aus: 1839, Briefe an Wilhelm Junkmann, Rüschhaus

Ein Schriftsteller ums liebe Brot ist nicht nur Sklave der öffentlichen Meinung, sondern sogar der Mode, die ihn nach Belieben reich macht oder hungern läßt, und wer nicht gelegentlich sein Bestes und am tiefsten Gefühltes, Überzeugung, Erkenntnis, Geschmack, verleugnen kann, der mag sich nur hinlegen und sterben, und der Lorbeer über seinem Grabe wird ihn nicht wieder lebendig machen. …

Ich bin in diesem Sommer sehr fleißig gewesen und habe an dem “Geistlichen Jahr” dermaßen nachgearbeitet, dass ich bei meiner Abreise mit der laufenden Zeit gleich war und dem Jahresschluß bedeutend vorzueilen hoffte. Seitdem bin ich in Rückstand gekommen, teils war ich krank, teils anderweitig verhindert, hatte allmählich auch einen babylonischen Turm von unbeantworteten Briefen aufwachsen lassen, der zwar nicht bis in die Wolken, aber doch fast über meinen Mut reichte. Mir wurde außerordentlich schwarz vor Augen! Jetzt trage ich davon ab, als gälte es das tägliche Brot und fange schon an Grund zu sehen. So denke ich bald wieder ans eigentliche Werk zu kommen und dann mit Gottes Hülfe den Zyklus vor den Silvestertagen geschlossen zu haben. Es ist ein größeres Unternehmen als ich gedacht …

Für spätere Arbeiten habe ich noch keine Pläne und will auch nicht daran denken, bevor diese beendigt, da es sich immer in mir gestellt hat, dass sie nur zu einer Zeit erscheinen darf, wo mein ganzes irdisches Streben mir wohl töricht erscheinen wird und dieses Buch vielleicht das einzige ist, dessen ich mich dann freue. Darum will ich auch bis ans Ende meinen ganzen Ernst darauf wenden, und es kümmert mich wenig, dass manche der Lieder weniger wohlklingend sind als die früheren. Dies ist eine Gelegenheit, wo ich der Form nicht den geringsten nützlichen Gedanken aufopfern darf. Dennoch weiß ich, dass eine schöne Form das Gemüt aufregt und empfänglich macht und nehme so viel Rücksicht darauf, als ohne Beeinträchtigung des Gegenstandes möglich ist, aber nicht mehr. …

Ich hoffe noch immer für Schücking Besseres, obgleich seine Kenntnisse von der am wenigstens gesuchten Art sind. Die Stelle bei Hassenpflug war bereits besetzt, als ich darum schrieb, doch ich habe andere, die nicht ohne Einfluß sind, für ihn zu interessieren gesucht, und ich glaube, es ist mir gelungen. So hoffe ich ihn am Ende doch auf einen grünen Zweig zu bringen, aber ob bald oder später? Ich werde aber nicht nachlassen. …

In der Kölner Zeitung stand neulich eine Rezension meiner Gedichte, die mir Schücking schickte; sie kann mich nicht eben stolz machen. es ist doch auffallend, wie der Gegenstand anhaltender Beschäftigung auf den Menschen wirkt! Vor einem Jahre würde mich dieses Blatt wahrscheinlich verstimmt haben, jetzt kam ich mir wie eine Tote vor und habe es ohne den mindestens Eindruck aus der Hand gelegt.

Ich wollte, das könnte so bleiben, aber mit dem letzten Federstriche am “Geistlichen Jahr” wird das irdische Jahr wohl alle seine wilden Quellen wieder über mich strömen lassen. Möge mir nur der allgemeine Eindruck bleiben! Auf den partiellen rechne ich nicht, dazu ist mein Inneres noch lange nicht mürbe genug. Beten Sie für mich, dass ich nicht gar zu unreif weggenommen werde! Der heftige Blutandrang nach dem Kopfe nimmt von jahr zu Jahr mehr überhand, und ich zweifle kaum an einem plötzlichen Ende. Doch darf ich plötzlich nennen, was ich Jahre lang voraus sehe?

Rüschhaus, 17. November 1839

aus: 1839, Abbenburg, Briefe an Wilhelm Junkmann

Wegen Schückings Angelegenheit bin ich noch ohne Antwort von Hassenpflug, was mich weniger wundert, seit ich weiß, dass er selbst den Seinigen zu schreiben noch nicht die Zeit hat erübrigen können, doch lange kann es nicht mehr währen, bis ich Bescheid weiß, guten oder schlimmen, jedenfalls lasse ich Schück[ing] jetzt nicht mehr im Stiche, nachdem ich mich nun einmal der Sache angenommen. Ich darf bei den bestehenden sehr engen Freundschaftsbeziehungen zwischen Hassenpflug und unserer Familie wohl erwarten, dass Hass[enpflug] jedenfalls den Schück[ing] nicht ganz vergessen, sondern sich bei Gelegenheit seiner erinnern wird, wenn auch die gesuchte Stelle schon besetzt sein sollte; nur kömmt’s darauf an, ob er zu öffentlichen Ämtern Ausländern befördern kann oder, bei dem Zustande der Gärung in jenen Provinzen, füglich wagen darf. Gewiß ist’s, dass er sich in seiner gefährlichen Stellung außerordentlich in acht zu nehmen hat, auch in Kleinigkeiten. Doch macht mich eben sein Schweigen glauben, dass er wenigstens darüber nachdenkt, ob sich die Sache nicht arrangieren läßt, denn auf eine vom Anfange beschlossene, verneinende Antwort würde er mich nicht warten lassen, dazu kenne ich ihn.

Schlägt diese Hoffnung indessen fehl, so muss ich es von andern Seiten versuchen, und hoffe doch irgendwo durchzudringen, denn in dieser Lage geht Schück[ing] zugrunde, und seine Freunde müssen das Mögliche versuchen ihn zu retten. Leider ist es eine Zeit, wo kein Westfale in seinem eigenen Lande etwas vermag, und sein etwaiger Einfluß ist immer ein auswärtiger. Hätte mein Onkel August Haxthausen noch seine frühere gute Stellung in Berlin, so gäbe es auch dort Fäden zum Anknüpfen, jetzt aber steht er halbweg in königlicher Ungnade, uns sein Beschützer, der Kronprinz, ist selber hülflos wie ein Kind. Was ich hier geschrieben habe, dürfen Sie aber niemandem mitteilen, ich bitte darum, und es ist mir sehr viel daran gelegen. Hören Sie! Niemandem, den Grund sage ich Ihnen später mündlich. …

Eine halbe Stunde von hier liegt Hellesen, ein sogenanntes Vorwerk von Apenburg, was ich oft zum Ziel meiner Spaziergänge mache, weil es gerade die rechte Entfernung hat, um eine Tour daran abzulaufen, - so ein Vorwerk ist ein trauriges und doch romantisches Ding. Mitten im endlosen Felde, nichts als lange Scheuern und Stallungen, und dran gebaut zwei kleine Kämmerchen, wo zwei Knechte jahraus, jahrein, Winter und Sommer verbringen, ohne monatelang etwas zu sehn, außer dem Eseljungen und seinen Tieren die ihnen, zweimal am Tag, das oft hartgefrorne Essen bringen, was sie dann auf ihrem Öfchen aufwärmen; das Vorwerk verlassen dürfen sie niemals, nur eben sonntags, abwechselnd, zum Gottesdienst, denn sie haben große Öconomieschätze zu bewachen. Wie schläfrig und langweilig mögen sie über die Schneefläche ausschauen nach ihrem Eliasraben! da hätte einer Zeit heilig oder gelehrt zu werden! Jetzt ist’s ganz hübsch dort, das Feld voll Leben, auf der einen Seite blökt das Vieh, auf der andern schwirren die Sensen, und eine halbgefüllte Scheune gibt mir ein Ruheplätzchen auf Heubündeln und Garben, grade wie ich’s mag.

Auch ein Gehölz gibt’s hier, genannt der Vogelsang, ziemlich weit von Hause, so hübsch in der Wildnis - was ehemals angelegt war, jetzt aber müssen Sie sich durch Dornen und Gestripp arbeiten, und stehn dann plötzlich in einem großen Rund von alten Eichen, mit einer Bank drunter, da sitzt man auch wie verzaubert; zum Überfluß steckt ein Eulennest im hohlen Baume, wo es unaufhörlich drinnen knackt und prustet - länger bis zur Dämmerung bleibe ich nie dort, denn das wird das Eulenvolk zu lebendig, und das Durchbrechen ins Freie, wo man oft in Schlingpflanzen und Dornen gefangen ist, dass man sein Lebtage nicht wieder heraus zu kommen meint, hat im Dunkeln was wirklich Grauserliches; ich glaube, man könnte sich ungeheuer erschrecken, wenn nur ein Vogel aufflatterte.

Abbenburg, 26. August 1839

aus: 1837, Briefe an Wilhelm Junkmann, Rüschhaus

Lediglich um meine guten Willen leuchten zu lassen, schreibe ich Ihnen heute, lieber Herr Junkmann, denn dieser ist eben auch alles, was ich bis jetzt aufzuweisen habe. Mit andern und klaren Worten: ich habe weder den St. Bernhard noch des Arztes Vermächtnis angerührt, seit Sie zuletzt hier waren; aber wahrlich! der Wille war golden und nur das Fleisch sehr schwach. Erst haben mich die Gesichtsschmerzen nicht verlassen, bis vor einigen Tagen, und solange diese anhielten, war durchaus an keine Art von Beschäftigung zu denken. Sie glauben das nicht, würden aber bald andern Sinnes werden, wenn Sie nur einen Tag das Leiden am Halse hätten. Das Lesen eines Briefes, ja, einer Adresse ist zuweilen schon imstande, es zu vermehren oder von neuem herbeizuführen. Nun, davon bin ich endlich frei, und hoffentlich auf längere Zeit, da es infolge einer ordentlichen Kur aufgehört hat. Jetzt reist aber meine Mutter in etwa acht Tagen ab, und, wie es gewöhnlich geht, wir haben es uns so lange mit Aufschieben bequem gemacht, dass uns nun die Arbeiten über den Kopf gewachsen sind …

Sobald ich aber allein bin, habe ich den festen Vorsatz, jene beiden endlos gezupften und geplagten Gedichte endlich einmal zur Ruhe zu bringen. Hätten sie Gefühl, mich dünkt, sie müssten ganz simpel geworden sein von all dem Korrigieren, ich glaube, mitunter ists auch so! Die nächste Revue soll die strengste, aber sie soll auch die letzte sein, alles soll wieder vorgenommen werden, die ältesten und verworfensten Lesarten, und denn will ich mich abwenden und sehen nicht zurück, damit ich nicht auf meiner poetischen Bahn, wie Lots Weib zur Salzsäule versteinert, ewig auf demselben Flecke stehn bleibe, allen korrigierenden Seelen zum warnenden Beispiel.

Was ich dann zunächst vornehme? Darüber habe ich vorerst noch Zeit nachzudenken, indessen, da wir auch grade drüber zu reden kommen, ich habe den Fehler, nichts zu vollenden. Sie glauben nicht, lieber Freund, wieviel Arbeit ich schon auf diese Weise verschwendet; denn ich höre nicht so bald auf, erst nachdem ich mich ein halbes oder viertel Jahr schachmatt gearbeitet, etwa im 3. oder 4. Akt eines Trauerspiels, oder nach Vollendung des ersten Bandes eines Romans. So steht auch jetzt mein Sinn ich weiß nicht wohin, aber nach etwas neu zu Beginnendem. Und doch liegen noch so gute Sachen in meinem Schreibtische!

Lachen Sie nicht darüber, es ist gewiss wahr, es sind Dinge darunter, die es nicht verdienen, so schmählich zu verkommen. Da ist vorhanden (alles aus den späteren Jahren) 1. ein Roman, Ledwina, etwa bis zu einem Bändchen gediehen. 2. Eine Kriminalgeschichte, Friedrich Mergel, ist im Paderbornischen vorgefallen, rein national und sehr merkwürdig; diese habe ich mitunter große Lust zu vollenden. 3. Die Ihnen bekannten geistlichen Lieder, nach ihrem eigentlichen Titel geistliches Jahr. Sie wissen selbst, wieviel noch am Jahre fehlt; dieses fühle ich auch zuweilen Trieb zu vollenden. 4. Die Wiedertäufer, eine vaterländische Oper oder vielmehr Trauerspiel mit Musik, um diesem so oft mißbrauchten Stoff endlich einmal eine ordentliche Behandlung zukommen zu lassen. Hierzu ist noch wenig Text, aber bereits viel Musik fertig; ein günstiger Zufall hat mir einen ganzen Schatz von Tänzen und Liedern grade aus jener Epoche in die Hände gespielt, so dass diese Arbeit eine sehr dankbare sein würde, da ich mich nur in durch und durch bekannten Umgebungen zu bewegen hätte, was allein den echten Stempel der Natur und Wahrheit geben kann. 5. Ein Schauspiel, der Galeerensklave, sehr ansprechender Stoff, nur einzelne Stellen ausgeführt, aber alles, Szene für Szene, aufs genaueste entworfen. 6. Das vielbesprochene Gedicht Christian von Braunschweig, was freilich fast allein nur in meinem Kopfe existiert, indessen ist doch ein flüchtiger, aber ziemlich vollständiger Entwurf bereits zu Papier gebracht. 7. und 8. noch zwei Stoffe. Einer zu einer Kriminalgeschichte, ist wirklich in Brabant passiert und mir von einer nahen beteiligten Person mitgeteilt, die einen furchtbaren und durchaus nicht zu erwischenden Räuber fast 20 Jahre lang als Knecht in ihrem Hause hatte. Der zweite zu einem Gedicht, von mehreren Gesängen, den ich ganz vollständig geträumt, durch alle Gesänge, die ich zu lesen glaubte. Er betraf die Entdeckung eines Mordes an einem Juden, die ein blinder Bettler dadurch beförderte, dass er den Mörder veranlaßt, dieselben Worte auszusprechen, die jener, der ungesehen in einem Gebüsche ruhend gegenwärtig war, denselben während der Mordes sagen hörte. Ich hatte damals (vor mehreren Jahren) ungeheure Lust, das Ding zu schreiben, und es ist wirklich schade drum, dass es so verkömmt.

Was ich nun außerdem noch unter Händen habe, z.B. zwei Opern, Babilon und die seidenen Schuhe (?), d.h. bloß den musikalischen Teil zu besorgen, die Texte sind von andern, davon will ich nur gar nicht reden, denn was Sie nicht interessiert, davon werden Sie auch nicht hören wollen, wenigstens nicht als von einer Sache, die meine Zeit in Beschlag nehmen könnte. Für dieses Mal sind wir indessen gleicher Meinung, ich denke für die nächste und zwar eine geraume Zeit die musikalischen Arbeiten den poetischen nachzusetzen. Die Wiedertäufer wären das einzige, was mich reizen könnte, da ich so große Lust habe, den Text zu schreiben.

Sie sehen jedenfalls, lieber Junkmann, dass es im Grunde töricht wäre, nach so mancher und mitunter durch den Erfolg recht gut belohnten Anstrengung, alle Vorteile fahrenzulassen und mich wieder an den Eingang der Bahn zu stellen, bloß aus der leidigen Luft anzufangen. Und doch ist, außer dem geistlichen Jahr, nichts bereits begonnen, was einen unmittelbar frommen Zweck hätte, indessen ist alles übrige (die Wiedertäufer und Christian von Braunschweig ausgenommen) einer entschieden moralischen Richtung nicht allein fähig, sondern sie liegt bereits von selbst darin. Sie sehen, ich bin für die Zukunft sehr unentschieden, indessen vorerst habe ich ja meine Arbeit, und nachher müssen wir mal alles reiflich vornehmen. …

Ich werde nach meiner Mutter Abreise noch wohl eine Weile hier bleiben, wenigstens bis ich den St. B[ernhard] und A[rztes] V[ermächtnis] in ordnung gebracht. Aber wo soll ich sie herausgeben? darüber bin ich in Zweifel und Verlegenheit obendrein; ich meine immer, die in Münster herauskommenden Sachen hätten ein kurzes und obskures Leben zu erwarten, da der hiesige Buchhandel sich doch meistens auf den Kleinhandel für die Stadt und Provinz beschränkt. Nennen Sie mir ein einziges Werk, was sich einer erwünschten Ausbreitung zu erfreuen gehabt hätte. Mit dem Kölner, Dumont-Schauberg, der es bereits übernommen hatte, habe ich ganz abgebrochen, weil er mit dem Professor Braun, der die Sache unter Händen hatte, in einen schweren Streit geriet. In der Schweiz wollte man es stückweise in eine Zeitschrift einrücken, was mir aber grade gar nicht gefiel. So habe ich jetzt eigentlich weder Plan noch Aussicht.

Rüschhaus, 4. August 1837