Die Droste-App

Jetzt gibt es „Droste to go“: Meine Smartphone-App für alle Freundinnen und Freunde der Dichterin führt zu ausgewählten Droste-Orten in Westfalen. Neben Haus Rüschhaus und Burg Hülshoff stellt die Web-App auch Wohnsitze ihrer Verwandten, Freundinnen, Bekannten vor, die Annette von Droste häufig besuchte, die Kirchen, in denen sie am Gottesdienst teilnahm, ihre Leihbibliothek in Münster und eine Gartenwirtschaft vor den Toren der Stadt, in der sie beim Wein saß. Alle Orte sind als Liste und auf einer Karte verzeichnet, zu vielen gibt es Originalzitate, so dass sich die Umgebung mit den Augen Annettes betrachten lässt. Nutzer, die der Droste-App ihren aktuellen Standort anvertrauen, bekommen die Route und eine detaillierte Wegbeschreibung – wahlweise mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.

Darüber hinaus habe ich sechs Touren auf den Spuren der Dichterin beigepackt, darunter ein Rundwanderweg zwischen Rüschhaus und Hülshoff, der sich an der Wegführung orientiert, die auch Annette ihrerzeit genommen hat, und ein Droste-Stadtrundgang in Münster. Die Wohnsitze der Familie mütterlicherseits im Paderborner Land kann man auf meiner Fahrrad-Tagestour in Brakel kennenlernen: Annette hat viele Sommer hier verbracht, und hier findet sich auch Bellersen, das historische Vorbild für das „Dorf B.“ aus der Kriminalnovelle „Die Judenbuche“. Natürlich fehlen auch die Fahrradwege zwischen Münster und Rüschhaus bzw. Hülshoff nicht.

Wie die Droste-App funktioniert

„Droste to go“ ist eine Webapp. Sie muss also nicht installiert werden und sollte somit in jedem aktuellen Browser laufen – am besten natürlich in mobilen Browsern unter iOS (iPhone, iPad) und Android. Auch über Desktop-PCs ist sie zu bedienen, auch wenn das natürlich nur eingeschränkt sinnvoll ist.

Wo es die Droste-App gibt:

Hier: www.nach100jahren.de/webapp/index.html