Schlagwort: Hauff



An: Levin Schücking, aus: Meersburg
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1843 14.Dezember

Nun noch ein Wort von meinen Gedichten. Die Abschrift ist fast fertig, aber Sie, mein armes gutes Kind, sollen sich damit nicht plagen; Sie haben jetzt eine immer wachsende Haushaltung in Aussicht, müssen zu diesem Zweck Ihre eignen und Ihrer lieben Frau Schriften zu poussieren suchen, ohne sich Ihrem Verleger durch Protektion Fremder, deren Erfolg noch sehr zweifelhaft ist, unangenehm zu machen. Ich habe dies längst gedacht und muss mich schämen, dass Laßberg es mir zuerst hat deutlich aussprechen müssen, der sich dann auch erboten hat, sobald alles fix und fertig, meinetwegen mit Cotta zu unterhandeln. So ist’s am besten, und ich bitte Sie nur, mir zu sagen, was ich nach Hauffs Äußerungen etwa von Cotta zu erwarten hätte. Sie… Weiterlesen »

An: Levin Schücking, aus: Meersburg
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1842 4.Mai

… fand ich im „Morgenblatt“ mein Gedicht an Junkmann, was sich ganz gut macht; und dann füttert es seit 10–12 Tagen sein Publikum so unbarmherzig mit meiner Erzählung –– von Hauff „Die Judenbuche“ getauft –, dass alle Dichter, die sich gedruckt sehen möchten, mich verwünschen müssen; denn ich und noch ein anderer Prosaist haben vorläufig das Blatt unter uns geteilt und werden wohl in diesem ganzen Monat auch nicht ein fremdes Hälmchen aufkommen lassen. Ich finde, dass sich meine gedruckte Prosa recht gut macht, besser und origineller als die Poesie, aber anders wie ich mir gedacht, und Dein früheres Urteil hat sich, im Gegensatz zu dem meinigen, bestätigt. Der Dialog – dem ich jetzt einsehe durch Betonung beim… Weiterlesen »