Burg Hülshoff
Seit dem 15. Jahrhundert ist das Wasserschloss westlich von Münster in Familienbesitz. Hier wird Annette von Droste im Januar 1797 geboren. Sie lebt hier bis 1826 - in diesem Jahr stirbt ihr Vater, und der Bruder Werner übernimmt mit seiner Frau Caroline den Stammsitz der Familie.

Rüschhaus
Annette zieht 1826 mit ihrer Schwester Jenny und ihrer Mutter Therese in den fünf Kilometer entfernten Witwensitz Rüschhaus. Der Vater hat das Anwesen, eine von Johann Conrad Schlaun erbaute, architektonisch interessante Mischung aus Bauernhaus und Herrschaftssitz, kurz vor seinem Tod erworben. Im einsam gelegenen Rüschhaus lebt, schreibt und wirtschaftet Annette von Droste 20 Jahre lang.

Meersburg
Vor der ersten Reise zu der alten Burg am Bodensee, das neue Zuhause von Schwester Jenny und Schwager Joseph von Laßberg, hat Annette von Droste sich eine Zeitlang gedrückt. Im September 1841 bricht sie schließlich doch dorthin auf - und erlebt einen literarisch produktiven und unbeschwerten Winter mit ihrem Freund Levin Schücking, dem sie bei Laßberg eine Anstellung organisiert hat. Sie bleibt bis Juli 1842, kehrt im Oktober 1843 für einen weiteren, knapp einjährigen Aufenthalt zurück nach Meersburg. Ihre letzte Reise an den Bodensee tritt die schwer Kranke im September 1846 an.

Fürstenhäuschen
Das “Gartenhäuschen” an den Hängen über Meersburg, das Annette von Droste 1843 ersteigert und vom Honorar für ihre zweite Buchveröffentlichung bezahlt hat, wird sie nicht mehr dauerhaft bewohnen. Sie stirbt am 24. Mai 1848 in ihrem Zimmer auf der Meersburg und wird zwei Tage später auf dem Meersburger Friedhof beigesetzt.



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