Kategorie: 1813



An: Ludowine von Haxthausen, aus: Paderborn
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1813 27.Juli

Dem guten August danke ich herzlich für das schöne Gedicht. Grimm sage, es täte mir herzlich leid, dass er seine Namensveränderung oder Verdrehung so übel genommen hätte, und da es ihm so sehr missfiele, so wollte ich ihn in Zukunft nicht mehr Unwill, sondern Unmut nennen. Übrigens werde ich die Märchen mit größter Freude sammeln, um ihn zu… Weiterlesen »

An: Marie Antoinette Sprickmann, aus: Hülshoff
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1813 14.April

Meine liebe liebe Rätin, mit der größten Angst schreibe ich diese Zeilen, und doch ist das arme Herz nicht eher ruhig, bis sie geschrieben sind. Einige Äußerungen, die ihnen gestern unwillkürlich entfuhren, bestärken mich in der Meinung, o Gott, werden Sie doch nicht böse, dass es Ihnen wohl zuweilen an manchen fehlen möchte, und da ward mir so bange, und ich hatte keine Ruh, bis ich mich zu wagen entschloss, Ihnen das wenige, was in meinen Kräften steht, anzubieten, Sie können es mir ja gelegentlich wiedergeben, wenn Sie die Angst sähen, womit ich dies schreibe, so hätten Sie Mitleid mit mir und wären gar nicht böse, Sie werden auch gewiss nicht böse, denn Sie wissen wohl, dass ich es nicht übel meine, und das es alles… Weiterlesen »